Schwimmen - Medaillenflut für die Gastgeber

Osterholzer Kreisblatt - 11.05.2017

von Markus Dannenbaum

36. Vergleichswettkampf des TV Hambergen mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und Vereinsrekorden.

Nur gut, dass der erste Wettkampftag nicht so warm war wie der folgende, sonst wäre das 36. Vergleichsschwimmen des TV Hambergen zum Schwitzwettkampf geworden.

So nutzten die Hamberger den Heimvorteil, um 55 Medaillen in den Einzel- und in den Mannschaftswettbewerben zu holen, darunter nicht weniger als 22 Siege.
Zwölf Vereine mit 116 Aktiven, die 415 Einzelstarts absolvierten, sorgten für einen großen Rahmen des 36. Vergleichswettkampfs. „Vielen Dank an die freiwilligen Helfer, vor allem von Elternseite her“, stellte Organisator Jens Klusmann die Bedeutung der Unterstützer heraus und ergänzte: „Ohne sie würde so ein Wettkampf nicht möglich sein.“ Seine Aktiven dankten Jens Klusmann die Organisation dieses Wettkampfs mit vielen Erfolgen.
Dabei stellte Klusmann nicht die 55 Medaillen in den Vordergrund, sondern die persönlichen Ergebnisse der TVH-Aktiven: „Fast alle erreichten persönliche Bestleistungen.“ Carina Gloddek (Jahgang 2005) und Paul Kebbel (2005) sogar vier Mal bei vier Starts. Daneben verbesserten Svea Marie Schnoor (2006), Ida-Mathilde Reyer von Namendorff (2004), Lennart Engel (2005) und Marcel Wolny (2006) dreimal ihre persönliche Bestzeit über unterschiedliche Strecken. „Daran sehe ich, dass die Kinder gut trainiert haben“, freute sich Klusmann.
Neben den zwei Tagessiegen von Margrit Reyer von Namendorff (2001) über 200 Meter Rücken und Leon Kahle (2001) über 200 Meter Freistil freute sich Jens Klusmann auch noch mit Margrit Reyer von Namendorff über zwei neue Vereinsrekorde. Über 100 Meter Rücken erreichte Margrit Reyer als Startschwimmerin der 4 x 100-Meter-Lagenstaffel eine Zeit von 1:17,21 Minuten – neuer Vereinsrekord. Die doppelt so lange Strecke schwamm sie in 2:48,53 Minuten, ebenfalls neuer Vereinsrekord. "Margrit war super drauf und hat sich für ihr anstrengendes Training der letzten Wochen belohnt”, sagte Jens Klusmann.
Von den sieben Staffeln, in denen echte Medaillen vergeben wurden, gewann nur die 4 x 50-Meter-Freistil-Mixedformation des TV Hambergen mit Carina Gloddek, Niklas Meyer, Alia Maxine Meyerhoff und Paul Kebbel. Alle anderen Teams landeten aber jeweils auf dem Treppchen. „Ein rundherum gelungener Wettkampf, bei dem auch nach dem Aufräumen das anschließende Planschen im Becken nicht fehlen durfte“, fasste Jens Klusmann zusammen.