Judo - Talentförderung

Talentförderung in Etelsen

Am Sonntag, den 23. September 2018, fuhren 10 Judokas aus Hambergen ins 65 km entfernte Etelsen zum Talentförderungslehrgang.

Judo Talentfrderung
Auf dem Bild sind stehend Björn Misdorf, Carl-Luis Erbrecht Marte, Lena Ernst, Nathalie Schröder, Maike Höpken, Fenja Ehlen, hockend Tobias Ernst Lisa Witt, Philipp Misdorf, Lenny Witt, Nigel Blanken, Tom Bremert und lang liegend Timo Kording.


Um 10 Uhr war Beginn mit Angrüßen und vorstellen der Trainer. Mit Musik und leichten Aufwärmübungen startete das bunte Programm mit 32 Teilnehmern.
Als Aufwärmspiel begannen wir mit "Roméo und Julia". Dabei wurden 2 Kinder ausgesucht, die sich als Paar wiederfinden mussten. Sie stellten sich diagonal zu den Mattenecken auf. Die Mitte war mit den restlichen Teilnehmern besetzt, die mussten das Zusammentreffen der beiden verhindern. Beim "Schildkrötenrennen" sind 2 Fänger und Rest steht auf der anderen Seite. Die Aufgabe der Gruppe ist, von einer zur anderen Seite rüber zu kommen, ohne gefangen zu werden. Wird einer gefangen, wird auch dieser eine Schildkröte und fängt mit. Nach einer kurzen Verschnauf- und Trinkpause ging es weiter mit den Bodentechniken. Hierzu sollte jeder mit seinem Partner Umdrehtechniken ausprobieren. Hierzu wurden alle in 4 Gruppen eingeteilt. Jeder sollte mal seine einfache oder spezielle Umdrehtechnik zeigen. Der Partner gab etwas Wiederstand, dazu sollte die passende gelernte Technik gefunden werden. Aber irgendwie war plötzlich alles vergessen und nichts funktionierte. Aus jeder Gruppe sollte dann die wirkungsvollste Umdrehtechnik vorgeführt werden. Bei den meisten war klar, dass man dem Gegner im Boden bei einer Bankposition auch die Standfestigkeit nehmen sowie den Arm weit genug durcharbeiten muss, um dem Gegner umzudrehen. Um das Ganze in der Praxis zu sehen, wurden kleine Bodenwettkämpfe (Boden-Randori) gemacht. Nach 3 Sekunden halten sollte der Partner aufstehen um sich einen neuen Partner zu suchen und das ganze nochmal auszuprobieren.
Außer der Reihe wurden dann auch spontan ein kleines "Kräfte messen" unter den jungen fremden Judokas ausgetragen, sodass die kleinsten sehen konnten, wie man die eine oder andere Technik anwenden konnte.
Nach so viel Aktion wurden ein paar Entspannungsspiele eingebaut. Mit dem "Roboter Spiel" musste man sich auf dem Partner verlassen. Dieser gibt anhand von abtippen die Kommandos zum losgehen, stoppen, links- und rechtsherum gehen. Nachdem das jeder mal ausprobiert hatte, sollte dann der Partner, der vorne steht, die Augen schließen und über die Matte gehen, ohne andere zu berühren.
Die nächste Übung mit Partner war wie ein Hausdach, es wird sich an den Händen angefasst und mit den Füßen weit voneinander gestellt. Abwechselnd drückt und zieht man erst die eine, dann die andere Hand.
Als zweite Übung fasst man sich an den Handgelenken an, lehnt sich zurück, um gemeinsame Kniebeugen durchzuführen.
Zum Schluss war Koordination und Vertrauen angesagt. Ein Partner stellt sich mit gebeugter Haltung und geradem Rücken hin, der andere stellt sich in der Nähe des Knies aufs Bein und sich lehnt sich mit Körperspannung zurück.
Mit Musik wurde die letzte Entspannungsübung gemacht.
Um 12 Uhr wurde abgegrüßt und gemeinsam die Matten abgebaut.
Das Sondertraining auf einem Sonntag hat allen Teilnehmern großen Spaß gemacht und wird auf jeden Fall gerne wieder besucht.
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